🛡️ Schutzkonzept in der Internationalen Jugendarbeit
Im Rahmen einer Small Scale Partnership mit Erasmus+ haben die Stadt Köln und die Stadt Göteborg gemeinsam am Thema Schutzkonzepte in der Internationalen Jugendarbeit gearbeitet.
Ziel des Projekts war es, internationale Angebote für junge Menschen sicherer zu gestalten und Fachkräfte dabei zu unterstützen, Schutz und Wohlbefinden konsequent mitzudenken.
Internationale Begegnungen schaffen viele wertvolle Erfahrungen. Gleichzeitig tragen Fachkräfte Verantwortung: Junge Menschen sollen sich sicher fühlen, Grenzen sollen respektiert werden und Risiken früh erkannt werden.
🎯 Ziel des Projekts
Das Projekt hatte ein klares Ziel:
Ein praxisnahes Schutzkonzept für die Internationale Jugendarbeit entwickeln.
Dabei standen wichtige Fragen im Mittelpunkt:
- Wie schaffen wir sichere Räume für junge Menschen?
- Wie gehen Fachkräfte mit Grenzverletzungen oder Konflikten um?
- Welche Regeln und Absprachen helfen bei internationalen Begegnungen?
- Wie können Prävention, Sensibilisierung und Handlungssicherheit gestärkt werden?
- Was brauchen Fachkräfte, Ehrenamtliche und Organisationen für mehr Schutz in internationalen Projekten?
Die Zusammenarbeit mit Partner*innen aus Göteborg hat neue Perspektiven eröffnet und gezeigt, wie Schutzkonzepte in verschiedenen Ländern gestaltet werden.
🤝 Was hat das Projekt ausgemacht?
Das Projekt lebte vom gemeinsamen Lernen.
Fachkräfte aus Köln und Göteborg haben Erfahrungen geteilt, Praxisbeispiele diskutiert und gemeinsam Lösungen entwickelt.
Dazu gehörten:
- Fachkräfteaustausche und internationale Treffen
- Gespräche über Schutz und Verantwortung
- Austausch von Erfahrungen aus der Praxis
- gemeinsame Entwicklung von Standards
- Arbeit an konkreten Handlungsempfehlungen
- Reflexion über Vielfalt, Machtverhältnisse und Grenzen
Besonders wichtig war: Das Schutzkonzept sollte praxisnah, verständlich und direkt anwendbar sein.

⭐ Warum ist ein Schutzkonzept wichtig?
Internationale Jugendarbeit bringt junge Menschen aus verschiedenen Ländern, Lebensrealitäten und Erfahrungen zusammen.
Ein Schutzkonzept hilft dabei:
- junge Menschen zu stärken
- Risiken frühzeitig zu erkennen
- respektvolle Begegnungen zu fördern
- Fachkräfte in schwierigen Situationen zu unterstützen
- klare Regeln und Verantwortlichkeiten zu schaffen
So entstehen sichere Räume, in denen Lernen, Begegnung und internationale Erfahrungen möglich werden.



